Fundierung der Zählwerte
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Die Zählermatrix gewinnt nach einer Vielzahl von Anpassungen eine charakteristische Verteilung der Zählwerte. Zur Erklärung soll eine Analysedimension mit einer Zählwertsumme von 131 betrachtet werden:

Toleranzoption
0.0
0.2
0.4
0.6
0.8
1.0
Summe
Zählwerte
55
43
30
1
1
1
131

Sprunghafter Übergang zwischen hohen und niedrigen Zählwerten

Zu dem Intervall
[ 0 ; 0.4 ]

in der obigen Tabelle gehören hohe Zählwerte. Die Zählwerte 55, 43 und 30 repräsentieren die Toleranzoptionen 0.0, 0.2 und 0.4. Ein Bereich von Toleranzhypothesen wird gestützt. Der höchste Wert einer Toleranzoption, den die verfügbaren Beispiele stützen, ist die Toleranzoption 0.4. Der Zählwert 30 stellt die Bestätigung der Toleranzoption 0.4 dar. Das heißt, daß zumindest eine plausible Toleranzhypothese diese Toleranzoption gestützt hat. Unvorteilhafte Ausprägungen dieses Faktors können bis zu diesem Wert tolerabel sein.
Ein zweites Intervall
[ 0.6 ; 1 ]

ist durch jeweils den Zählwert 1 repräsentiert. Für die Toleranzoptionen 0.6, 0.8 und 1.0 ist keine Bestätigung erkennbar. Ein Zählwert von 1 liegt bereits in der Anfangsausstattung der Zählermatrix vor. Keine weiteren Bestätigungen lassen sich nachweisen. In der nächsten Tabelle ist der Übergang in der Bestätigung durch die Zahl der Zählwerte nicht so eindeutig abgegrenzt wie in der Tabelle zuvor. Die Toleranzoption 0.8 repräsentiert der Zählwert 5. Dies bedeutet, daß diese Toleranzoption zumindest in einem Anpassungszyklus bestätigt wurde.

Toleranzoption
0.0
0.2
0.4
0.6
0.8
1.0
Summe
Zählwerte
55
43
30
34
5
1
168

Abgestufter Übergang zwischen hohen und niedrigen Zählwerten

Im Unterschied zu 0.0, 0.2, 0.4 und 0.6 ist 0.8 vergleichsweise gering bestätigt, 1.0 gar nicht (denn jede Toleranzoption ist per konventionem mindestens mit dem Zählwert 1 repräsentiert). Innerhalb des Verfahrens muß die Grenze zwischen bestätigten und unbestätigten Toleranzoptionen gefunden werden. Zur Bestimmung dieser Grenze dient ein Schwellenwert bei den Zählwerten als Kriterium. Dieser Schwellenwert wird eingangs des Verfahrens festgelegt.
Die Fundierung einer Toleranzoption ist deren Bestätigung durch einen hohen Zählerwert. Fundiert ist beispielsweise eine Toleranzoption, die durch mindestens die Hälfte des maximalen Zählwertes repräsentiert wird.