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Schwellenwert des Zielkriteriums |
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In der Problemklasse, für die das FACTORFINDER-Verfahren geschaffen wurde, weist die Zielgröße einen Schwellenwert auf. Deshalb werden auch nicht-optimal ausgeprägte Varianten gleichermaßen als akzeptabel angesehen, solange sie den Schwellenwert der Zielgröße übertreffen. Das Zielkriterium ist auf jedes Beispiel anwendbar und nimmt einen von zwei Werten an: Das Beispiel erfüllt das Zielkriterium oder erfüllt es nicht. Jedes Beispiel läßt sich eindeutig als Erfolg oder als Mißerfolg klassifizieren. Ein Erfolg oder Positivbeispiel ist ein Beispiel, welches das Zielkriterium erreicht. Ein Mißerfolg oder auch Negativbeispiel ist ein Beispiel, welches das Zielkriterium nicht erreicht. Es ist unerheblich, ob das zugrunde liegende Zielkriterium quantifizierbar ist. Von Bedeutung ist allein, daß sich die Beispiele in eine der beiden Kategorien Erfolg und Mißerfolg fassen lassen. Die Zielerreichung läßt sich für jedes Beispiel auf die Bool'sche Funktion der Größe Erfolg reduzieren. Angenommen als Zielkriterium gilt die Solvenz verschiedener Unternehmen. Dann lassen sich als Grundlage des Vergleichs alle bekannten Unternehmen in solvente und insolvente Unternehmen einteilen. Alle Beispiele lassen sich in eine der beiden Kategorien - Schwellenwert der Zielgröße erreicht oder nicht erreicht - einordnen.
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