Das Erstellen der Beispielbasis läßt sich mit dem Ausfüllen einer großen Tabelle vergleichen.
In einem ersten Schritt gibt der Nutzer wie bereits beschrieben die Elemente der Analyse ein. Übertragen auf das Bild einer Tabelle heißt das, mit den Namen der Faktoren entsteht die Beschriftung der Kopfzeile. Eine Spalte repräsentiert nicht einen Faktor, sondern die abhängige Größe Zielerreichung. Zeilenweise folgen unter der Kopfzeile die Beschreibungen der Beispiele. Dazu steht in der ersten Spalte der Name des Beispiels. In jeder Spalte ist vermerkt, welche Ausprägung dieser Faktor beim jeweiligen Beispiel einnimmt.
Nacheinander werden die Zellen der Tabelle ausgefüllt. Das beginnt mit dem Anklicken des Menüpunktes "Faktorkombination". Oberhalb des Auswahlfensters erscheinen nun die Schaltfelder "Einfügen" und "Entfernen". Sie werden im weiteren das Werkzeug zum Bearbeiten der Tabelle sein.
Indem der Nutzer das Schaltfeld "Aktuelles Beispiel" anklickt, erscheint im Auswahlfenster die Liste aller Beispiele, die der Ansichtfilter ergibt. Mit dem Cursor wird eine Alternative ausgewählt und damit die Tabellenzeile, die als nächstes bearbeitet wird.
Bei jedem Faktor erscheinen nun die Ausprägungen, die der Nutzer schon festgelegt hat. Durch ein Fragezeichen an Stelle einer Ausprägung wird deutlich, welche Ausprägungen noch gefunden werden müssen. Um diese nachzutragen oder ein Beispiel erstmalig zu beschreiben, klickt der Nutzer mit dem Cursor auf das jeweilige Faktor-Schaltfeld. Automatisch zeigt das Programm im Auswahlfenster am unteren Bildrand an, welche Ausprägungen zu diesem Faktor bekannt sind. Durch einen Mausklick wählt der Nutzer eine der Ausprägungen aus dem Auswahlfenster. Sie wird vom Programm in das Anzeigefeld unterhalb des Faktor-Schaltfelds übernommen und angezeigt.
Diesen Schritt wiederholt der Nutzer für jeden der noch offenen Faktoren. Wenn er eine Eingabe ändern möchte, dann kann der vorherige Schritt einfach mit einer anderen Eingabe wiederholt werden. Sobald eine Zeile vollständig ausgefüllt und zu jedem Faktor eine Ausprägung festgelegt ist, kann der Nutzer die Eingabe sichern, indem er auf das Schaltfeld "Einfügen" mit dem Cursor klickt. Dieses Einfügen kann der Nutzer auch vornehmen, wenn die Zeile noch nicht vollständig ist, er seine Eingabe vorläufig speichern und zu einem anderen Beispiel wechseln möchte.
Im Rechenprogramm setzt sodann eine Prüfung der neuen Eingabe ein. Das neue Beispiel wird vom Programm mit allen anderen vorher eingegebenen Beispielen verglichen. Es stellt fest, ob in einer vorherigen Eingabe dieses Beispiels das Zielkriterium erreicht war und nun nicht mehr oder umgekehrt. Es prüft, ob ein vorher verborgenes Beispiel nun als aktiviert gilt oder umgekehrt. Es prüft, ob das Beispiel zuvor mit anderen Ausprägungen eingegeben wurde oder unter anderem Namen. Bei Inkonsistenzen wendet es sich an den Nutzer und weist ihn darauf hin.
Durch das Anklicken des Schaltfelds "Entfernen" können auf einfache Weise ganze Zeilen der Tabelle gelöscht werden. Die Bearbeitung der Tabelle ist abgeschlossen, wenn zu jedem aktiven Beispiel und zu jedem aktiven Faktor eine Ausprägung gefunden wurde. Es steht während der Verknüpfung der Elemente dem Analysierenden offen, in die erste Phase der Analyse zurückzukehren und neue Beispielnamen, neue Faktoren und neue Ausprägungen einzugeben. Die Datenaufnahme gestattet jederzeit Erweiterungen. Damit wird einem wesentlichen Aspekt in der Analyse eines noch unvollständig verstandenen Objektbereiches Rechnung getragen.