Elemente aufzeichnen
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Die FACTORFINDER-Software baut auf Vergleichen auf. Gegenstand der Vergleiche sind alternative Beschreibungen von Varianten, die sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzen. Der Begriff "Elemente" dient als Obergriff für Beispiele, Faktoren und Ausprägungen. Diese werden im Menüpunkt "Elemente" eingegeben. Beim Anklicken von diesem Menüpunkt öffnet sich ein Untermenü, welches drei Befehlsgruppen anbietet: Bearbeitung von Beispielen, Faktoren und Ausprägungen.
Bei der Anwahl von "Neues Beispiel" öffnet sich eine Eingabezeile, in die der Name einer neuen Produktvariante eingegeben werden kann. Nach dem Eintragen eines Beispielnamens muß dieser mit "OK" bestätigt werden. Der neu eingefügte Name erscheint auf dem Anzeigefeld für das aktuelle Beispiel und zugleich in dem Auswahlfenster im unteren Drittel.
Anstatt ein Beispiel neu zu erzeugen kann ein bereits vorhandener Beispielname durch "Beispiel umbenennen" mit einem anderen Namen versehen werden. "Beispiel entfernen" ist der dritte Untermenüpunkt.
Die Beschreibung der Faktoren beginnt, indem die Größen genannt werden, die als Analysedimension in Betracht kommen. Dazu gibt es beim Menüpunkt "Elemente" die Untermenüpunkte "Faktor neu", "Faktor umbenennen" und "Faktor entfernen". Bei der Auswahl von "Faktor neu" erscheint eine Eingabezeile, in die der Name des Merkmales eingetragen wird.
Die Faktorschaltfelder leiten den Nutzer durch die Erstellung der Beispielbasis. Aus der praktischen Erwägung, daß die Darstellungsmöglichkeiten eines Bildschirmes begrenzt sind, stellt das Programm maximal 15 Faktoren gleichzeitig dar. Damit ist jedoch nicht der Umfang der Beispielbasis eingegrenzt, sondern nur der Umfang der Eingabemaske. Sollen mehr Faktoren in die Analyse eingehen, so müssen nacheinander die Bestandteile der Eingabemaske ausgewechselt werden.
Die dritte Gruppe des Untermenüs Elemente unterstützt das Eintragen neuer Ausprägungen, das Umbenennen bekannter Ausprägungen sowie deren Löschung.
Um für "Ausprägung neu" einen Faktor zu markieren, zu dem die neu einzutragende Ausprägung gehört, ist der Faktor vorher mit einem Mausklick zu markieren. Anschließend kann der Name der Ausprägung in eine Eingabezeile eingetragen werden.
Nachdem ein Faktor durch Anklicken markiert ist, kann er in das Programm eingegeben werden. Umbenennen und Löschen laufen nach demselben Muster ab.
Die Faktoren werden während der Analysesitzung ständig angezeigt. Die Namen der Beispiele und die Ausprägungen der Faktoren stellt das Programm dar, wenn der Nutzer sie für seine Bearbeitung benötigt. Je nach Bedarf zeigt das Programm die Auswahl der Beispielnamen oder die Ausprägungen des betrachteten Faktors im unteren Bereich des Programmfensters an. Aus diesem Auswahlfenster kann ein einzelner Eintrag per Mausklick ausgewählt werden. Klickt der Nutzer mit der Maus das Schaltfeld "Aktuelles Beispiel" an, zeigt das Auswahlfenster die Liste der bekannten Beispiele. Wählt der Nutzer einen der Faktoren durch Anklicken aus, dann erscheint im Auswahlfenster die Liste der Ausprägungen, die zu diesem Faktor bekannt sind. Unterhalb jedes Faktor-Schaltfelds schließt sich ein Anzeigefeld an, welches die Ausprägung zeigt, die der jeweilige Faktor beim aktuellen Beispiel hat.
Oberhalb des Auswahlfensters (das weiße Feld im unteren Drittel) befinden sich links Schaltfelder.
Das linke Schaltfeld ist mit einem symbolisierten lachenden Gesicht beschriftet. Ein Anklicken mit der Maus bewirkt, daß das lachende zu einem trauernden Gesicht wird und umgekehrt. Mit diesen Symbolen kennzeichnet der Nutzer, ob ein Beispiel das in der Titelzeile angegebene Zielkriterium erfüllt. Im Laufe der Analyse kann der Nutzer auf diese Weise schnell den Erfolg einer Alternative an neue Informationen oder Hypothesen anpassen.
Rechts neben diesem Erfolgs-Schaltfeld befindet sich ein weiteres Schaltfeld. Das Anklicken mit der Maus bewirkt, daß die Beschriftung von "Aktiv" auf "Verborgen" umspringt. Mit einem weiteren Mausklick läßt es sich zurückändern. Damit erklärt der Nutzer Beispiele oder Faktoren (abhängig von der Markierung) für aktiv oder verborgen. Aktive Beispiele oder Faktoren werden vom Rechenprogramm in die Analyse einbezogen. Die verborgenen hingegen werden zwar aufgezeichnet, allerdings werden aus ihnen keine Schlüsse gezogen. Damit lassen sich Beispiele und Faktoren, über deren Gültigkeit der Nutzer sich noch nicht im Klaren ist, notieren. Außerdem erlaubt die Verborgen-Markierung, ein Beispiel zwischenzeitlich zu Deaktivieren und so aus der Betrachtung zu nehmen und anschließend wieder in die Folgerungen einzubeziehen. Sprünge in den Bewertungen können damit nachvollzogen werden.