Einzelne Alternativen als Maßstab für Vergleiche
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Die eigentliche Auswertung beginnt mit der Bestimmung des ersten Beispieles, das mit allen anderen verglichen wird. Dazu wird ein beliebiges Erfolgsbeispiel ausgewählt. Dieses einzelne Beispiel wird als Kandidat bezeichnet. Alle restlichen Beispiele werden hierdurch zu Referenzbeispielen.
Warum wertet das Verfahren keine Negativbeispiele als Kandidat aus? Die Bewertung der Wichtigkeit von Faktoren ist nur sinnvoll, solange für die Faktoren die Hypothese hoher Wichtigkeit gilt. Bei unwichtigen Faktoren wäre die Beobachtung und noch mehr die Einflußnahme überflüssig. Daher wird angenommen, daß die Faktoren eben wichtig sind. Solange die Hypothese der Wichtigkeit gilt, ist die Zahl der Mißerfolgsmöglichkeiten unter allen Kombinationen von Ausprägungen der Faktoren weit größer als die Zahl der Positivbeispiele. Zufällige Kombinationen von Faktorausprägungen führen eher zu inakzeptablen Varianten als zu Erfolgen. Aufgrund der Überzahl von Mißerfolgsbeispielen unter zufällig ausgewählten Varianten stellen Relevanzaussagen, die aus Mißerfolgsbeispielen gewonnen sind, eine nur sehr schwache Grundlage für Erwartungen bezüglich der Relevanz dar. Negativbeispiele konstituieren daher keine Relevanzhypothesen. Sei gestatten allenfalls unterstützende Folgerungen.