Relevanz aus der Tolerierbarkeit nicht-idealer Stellenbesetzungen erschließen
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Wenn in den erfolgreichen Arbeitsgruppen eine Stelle durch mehr als eine Person besetzt werden kann, so stehen zwei Möglichkeiten offen: Entweder ist diese Stelle für das Arbeitsergebnis kritisch wichtig; dann muß jede der Personen, die diese Stelle ausfüllen, eine Idealbesetzung sein. Oder diese Stelle ist weniger wichtig; in diesem Fall kann eine Stelle auch nicht-ideal besetzt und die Gruppenleistung dennoch akzeptabel sein.
Je mehr Idealbesetzungen existieren und je weniger wichtig Stellen für den Gruppenerfolg sind, desto mehr Kombinationen unterschiedlicher Personen können als erfolgreich beobachtet werden. Die nicht-ideale Besetzung einer Stelle oder mehrerer Stellen gefährdet das Arbeitsergebnis der Gruppe. Das Gruppenergebnis wird möglicherweise inakzeptabel - und das umso eher, je wichtiger die Stellen sind. Der Einfluß mehrer nicht-ideal besetzter Stellen summiert sich zu einem Wert, der bestimmt, ob das Gruppenergebnis über der Schwelle der Akzeptierbarkeit liegt.
Die idealen Stellenbesetzungen und die Wichtigkeit jeder Stelle sind für den Beobachter nie direkt zu bestimmen. Sie lassen sich nur aus dem Erfolg der unterschiedlichen Mitarbeiterkombinationen erschließen. Eines nur ist sicher: Daß in allen Teams mit akzeptablem Erfolg die Stellen mit nicht-idealen Besetzungen insgesamt nicht so wichtig sind, daß diese Gruppe scheitert.