Sobald man für jedes Merkmal eine bestimmte Relevanzhypothese als gültig akzeptiert, lassen sich zwischen Alternativen Vergleiche anstellen. Der Wert, der für die Relevanz der analysierten Merkmale steht, gestattet Vergleiche zwischen Varianten.
Die Summe der Relevanz aller Merkmale, in denen sich Varianten unterscheiden, wird als Abweichung bezeichnet. Diese Abweichung bleibt entweder subkritisch oder überschreitet den Schwellenwert 1. Plausibel ist es, wenn zu jeder akzeptablen Variante ein Vergleichsbeispiel verzeichnet ist, das sich in Merkmalen unterscheidet, die insgesamt nur subkritisch wichtig sind.
Andererseits, wenn es keine andere akzeptable Variante gibt, zu der in der Summe nur unwichtige Unterschiede festgestellt werden, dann ist dies ein Hinweis auf eine stark abweichende Alternative oder darauf, daß die unterstellte Relevanzhypothese fehlerhaft ist. Der Wert dieser Erkenntnis liegt darin, daß dies auf eine Veränderung im Analysegegenstand hinweisen und Anlaß für weitere Analysen sein kann.